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Asana-Ziele erreichen: Geduld ist alles

Aktualisiert: Juli 19

Mit Geduld, Ausdauer und Hingabe sind die Voraussetzung dafür, um mit kleinen Schritten seine individuellen Ziele zu erreichen.



Die Asana Praxis erfordert viel Hingabe und Einsatz. Umso frustrierender, wenn sich monatelang nichts bewegt. Spannenderweise gibt es dabei zwei Seiten: Zum einen das natürliche Bedürfnis dich weiterzuentwickeln. Zum anderen die Essenz des Yogas nämlich Frieden zu finden, mit dem was ist. Hilfreich ist es, sich immer wieder Zeit zu nehmen und die eigene Asana Praxis zu reflektieren.

1. Asanas wiederholen

Häufig übersehen wir die  kleinen Veränderungen. Aber auch Minischritte sind Schritte voran. Ein Schlüssel für eine Entwicklung in deiner Asana Praxis ist dabei die Wiederholung. Durch die Wiederholung kann sich der Körper tiefer einlassen und nach und nach öffnen. Auch wenn der unruhige Geist dies manchmal unfassbar langweilig findet. Es ist ein wichtiges Element in der Asana Praxis.


2. Anerkennen das Gutes auch ohne Veränderung passiert

Erkenne, dass das Wachstum innerlich stattfindet, egal wie und wo sich dein Körper öffnet. Bewusst anzuerkennen wie gut eine regelmäßige Yoga Praxis tut. Auch ohne dass sich dein Körper schnell verändert. Dies stärkt deinen Mut und deine Bereitschaft diesen Weg weiter zu verfolgen. Denn Yoga wirkt, auch ohne dass du fähig bist dich zu verknoten. Erinnere dich daran, dass Leistungsdenken dich nicht weiterbringt, auch wenn das manchmal schwierig ist.


3. Geduld üben und Langsamkeit einladen

Am Anfang der Yoga Praxis geht es meist super schnell. Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als meine Hände das erste Mal in der stehenden Vorwärtsbeuge den Mattenboden berührten. Eine kleine Sensation. Allerdings geht es bei den meisten nach einiger Zeit deutlich langsamer in der Asana Praxis voran. Es dauert. Braucht einfach Zeit.

Hingabe nach innen anstatt schnelles Einsammeln von äußerlichen Erfolgen. Das ist etwas, was eine längere Yoga Praxis von dir fordert. Weg vom konsumieren hin zum sich einlassen, fühlen, erleben. Es gibt dir umso mehr zurück.


4. Gedankenmuster in der Asana Praxis erkennen, Emotionen lösen

Spannend ist es zu beobachten, was genau in deinem Kopf vorgeht. Welche Gedanken tauchen auf? Zeigen sich plötzlich andere Gefühle? Das passiert häufig und ist eine sehr kostbare Entwicklung deiner Asana Praxis. Denn dann verändert sich bereits etwas. Und es wird sich weiter verändern, unweigerlich. Taucht zum Beispiel Frustration auf, weil es nicht weitergeht? Was löst dies bei dir aus? Lass diese Gefühle zu. Ganz und gar. Keine Zensur. Versuche den Fokus auf dem Atem zu halten, den Körper zu fühlen und weiter zu üben. Meist verändern sich diese Gefühle mit der Zeit und das ist eins der befreienden Kräfte einer regelmäßigen Yogapraxis. Das ist vielleicht nicht sofort im Äußeren sichtbar, legt aber tiefere Schichten deines Seins frei. Beobachte auch deine Gedanken. Begegnen dir diese Gedanken im Alltag und sind nicht wirklich förderlich, dann entscheide sie loszulassen. Je bewusster du deine Gedanken während der Asana Praxis wahrnimmst, desto häufiger kannst du selbst wählen, was du denken willst.


5. Regelmäßiges Üben

Um den Körper wirklich zu öffnen und dauerhaft zu stärken ist eine regelmäßige Yogapraxis Gold wert. Dabei ist meiner Meinung nach weder der Stil noch die Dauer der Praxis wichtig, sondern vielmehr die Regelmäßigkeit. Mein Rat: um verletzungsfrei zu üben ist es ratsam mindestens 3x die Woche auf die Matte zu gehen. Willst du dauerhaft Kraft und Flexibilität aufbauen sind 4x die Woche ratsam. Was für den eigenen Lebensstil passt, musst am Ende jeder selbst entscheiden. Aber es benötigt eine gewisse Sturheit seine Yoga Praxis gewissenhaft beizubehalten. Vor allem wenn man einen Alltag mit Kind, Arbeit und allem was dazu gehört lebt. Am Ende zählen deine Gewohnheiten und die wählst du für dich.

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Balance

Ursula Prechtl

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